Lektion 6. Die hohen Töne C² und D²

Wir steigen höher als H! Die hohen Töne C² und D² haben einen ungewöhnlichen Griff – den schauen wir uns jetzt an.

hintenlinkerechteC (hoch)
Hohes C²: Daumen hinten und Mittelfinger der linken Hand vorne. Der Zeigefinger ist oben! Das ist ungewohnt, muss aber so sein.
hintenlinkerechteD (hoch)
Hohes D²: Wir öffnen sogar das hintere Loch. Nur eines ist zu – mit dem Mittelfinger der linken Hand.
Der Daumen rückt für D² nur ein kleines Stück weg, damit die Flöte nicht herunterfällt.
Jetzt spielen wir die Treppe hinauf und hinunter: G, A, H, C², D² – und zurück.

🎤 Übung: Treppe hinauf und hinunter

G, A, H, C², D², C², H, A, G. Halte jeden Ton, bis der Balken voll ist.

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Der Griff für das hohe C²

Für das hohe C² werden das hintere Loch (Daumen der linken Hand) und das zweite vordere Loch (Mittelfinger der linken Hand) abgedeckt. Das erste Loch bleibt dabei offen – das ist die Besonderheit dieses Tons, die Anfänger oft vergessen.

Der Griff für das hohe D²

Für das hohe D² wird auch das hintere Loch geöffnet: Nur das zweite vordere Loch ist zu, mit dem Mittelfinger der linken Hand. Der Daumen bleibt neben dem Loch und stützt die Flöte.

Wie man die Tonleiter G – D² spielt

Fünf Töne hintereinander – G, A, H, C², D² – sind schon eine halbe Tonleiter. Der Wechsel H → C² ist der schwierigste: Man muss gleichzeitig den Zeigefinger heben und den Mittelfinger senken. Üben Sie ihn zuerst einzeln und langsam und achten Sie darauf, dass zwischen den Tönen kein überflüssiger Klang durchrutscht.

Fragen und Antworten

Warum klingt statt des hohen C² ein A?

Der Zeigefinger der linken Hand liegt noch auf dem ersten Loch. Für C² muss er oben sein.

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