Lektion 7. Die rechte Hand kommt dazu: E, D, F und das tiefe C

Jetzt ist die rechte Hand dran! Mit ihr kommen vier neue Töne dazu, und wir können die Tonleiter ab C spielen.

hintenlinkerechteE
Der Ton E: Die linke Hand spielt G, und die rechte nimmt Zeige- und Mittelfinger dazu.
hintenlinkerechteD (tief)
Der Ton D: Wir nehmen noch den Ringfinger der rechten Hand dazu. Offen bleibt nur das allerunterste Loch.
hintenlinkerechteC (tief)
Das tiefe C: Alle Löcher sind zu, auch das unterste unter dem kleinen Finger. Das ist der tiefste Ton der Flöte – puste ganz, ganz sanft.
hintenlinkerechteFhintenlinkerechteF
Der Ton F hängt von der Flöte ab. Auf der barocken Flöte deckst du ab wie bei E, hebst aber den Mittelfinger der rechten Hand und senkst Ringfinger und kleinen Finger. Auf der deutschen ist es einfach der Zeigefinger der rechten Hand. Den Schalter für das System gibt es in der Übung.
Tiefe Töne sind launisch: Prüfe, dass alle Löcher dicht zu sind, ohne Spalt, und puste ganz leise.
Und jetzt spielen wir die Tonleiter: C, D, E, F, G – und wieder abwärts.

🎤 Übung: Tonleiter von C bis G

C, D, E, F, G, F, E, D, C. Puste sanft – tiefe Töne mögen keinen starken Atem.

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Der Griff für den Ton E

Für den Ton E werden alle Löcher der linken Hand abgedeckt (wie bei G) plus die beiden oberen Löcher der rechten Hand: mit Zeige- und Mittelfinger.

Der Griff für den Ton D

Für den Ton D kommt zu E noch der Ringfinger der rechten Hand dazu. Offen bleibt nur das unterste Loch unter dem kleinen Finger.

Der Griff für das tiefe C

Für das tiefe C sind alle acht Löcher zu, auch das unterste unter dem kleinen Finger der rechten Hand. Das Fußstück der Flöte kann man leicht drehen, damit es für den kleinen Finger bequem ist.

Der Griff für den Ton F

Auf der barocken Flöte wird das F mit einem „Gabelgriff“ gespielt: Das hintere Loch, 1, 2, 3, 4, 6 und 7 sind zu, das fünfte (unter dem Mittelfinger der rechten Hand) ist offen. Auf der deutschen ist es einfacher: hinten, 1, 2, 3 und 4. Mehr dazu im Artikel „Griffe der Blockflöte“.

Warum tiefe Töne nicht gelingen

Tiefe Töne verlangen, dass viele Löcher zu sind, und jeder kleine Spalt verdirbt den Klang: Es rauscht, oder die Flöte „springt“ auf einen höheren Ton. Wenn das D nicht klingt:

Der Trainer sagt, wenn ein anderer Ton klingt, und markiert auf dem Schema das Loch, das abgedeckt werden muss.

Fragen und Antworten

Worin unterscheiden sich deutsche und barocke Blockflöte?

In der Griffweise des Tons F und einiger Halbtöne. Bei den Tönen E und D gibt es keinen Unterschied.

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