Der Griff für den Ton E
Für den Ton E werden alle Löcher der linken Hand abgedeckt (wie bei G) plus die beiden oberen Löcher der rechten Hand: mit Zeige- und Mittelfinger.
Der Griff für den Ton D
Für den Ton D kommt zu E noch der Ringfinger der rechten Hand dazu. Offen bleibt nur das unterste Loch unter dem kleinen Finger.
Der Griff für das tiefe C
Für das tiefe C sind alle acht Löcher zu, auch das unterste unter dem kleinen Finger der rechten Hand. Das Fußstück der Flöte kann man leicht drehen, damit es für den kleinen Finger bequem ist.
Der Griff für den Ton F
Auf der barocken Flöte wird das F mit einem „Gabelgriff“ gespielt: Das hintere Loch, 1, 2, 3, 4, 6 und 7 sind zu, das fünfte (unter dem Mittelfinger der rechten Hand) ist offen. Auf der deutschen ist es einfacher: hinten, 1, 2, 3 und 4. Mehr dazu im Artikel „Griffe der Blockflöte“.
Warum tiefe Töne nicht gelingen
Tiefe Töne verlangen, dass viele Löcher zu sind, und jeder kleine Spalt verdirbt den Klang: Es rauscht, oder die Flöte „springt“ auf einen höheren Ton. Wenn das D nicht klingt:
- prüfen Sie jedes Loch mit der Fingerkuppe – ob irgendwo Licht durchscheint;
- entspannen Sie die Hände: verkrampfte Finger decken die Löcher schlechter ab;
- blasen Sie noch sanfter als bei H und A.
Der Trainer sagt, wenn ein anderer Ton klingt, und markiert auf dem Schema das Loch, das abgedeckt werden muss.