Der Griff für den Ton G
Für den Ton G werden alle Löcher der linken Hand abgedeckt: das hintere (mit dem Daumen) sowie das erste, zweite und dritte vorne (mit Zeige-, Mittel- und Ringfinger). Die rechte Hand deckt keine Löcher ab.
Die erste Melodie auf der Blockflöte
Drei Töne – H, A und G – sind die Grundlage vieler Kinderlieder. Die einfachste Übung ist das „Treppchen“: H → A → G, also von oben nach unten, ein Finger nach dem anderen. Danach kann man in die Gegenrichtung spielen und eigene Melodien erfinden.
Tipps zum Üben:
- spielen Sie langsam – das Tempo kommt von allein;
- vor jedem Ton ein „tu“, nach einer Phrase ein ruhiger Atemzug;
- wenn Sie sich verspielt haben, hören Sie nicht auf, sondern machen Sie mit dem nächsten Ton weiter.
Warum tiefe Töne kreischen
Je tiefer der Ton, desto sanfter muss man blasen. Ein starker Luftstrahl bringt die Flöte dazu, auf den oberen Oberton zu springen – es entsteht ein Piepsen. Wenn das G nicht klingt, prüfen Sie zwei Dinge: Sind alle Löcher der linken Hand dicht abgedeckt, und ist der Atem vielleicht zu stark?