Wie man richtig in die Blockflöte bläst
Die Blockflöte ist ein sehr „sparsames“ Instrument: Für einen schönen Ton genügt ein ruhiger Atem. Wer stark bläst, bekommt einen harten Ton, und manchmal springt die Flöte eine Oktave nach oben und kreischt. Wer zu schwach bläst, erzeugt einen leisen und zu tiefen Ton.
Eine gute Orientierung für Kinder: so in die Flöte hauchen, als würde man kalte Hände wärmen. Eingeatmet wird durch den Mund, ruhig, ohne die Schultern hochzuziehen.
Wozu man „tu“ sagt
Jeder Ton beginnt mit einer leichten Zungenbewegung – das nennt man Tonansatz. Am einfachsten ist es, die Silbe „tu“ lautlos in die Flöte zu sprechen. Dann beginnt der Ton klar und „schwimmt“ nicht aus einem Rauschen heraus. Später, bei schnellen Melodien, benutzt man „tu-ku“ und „du“.
Der Griff für den Ton H auf der Blockflöte
Der Ton H ist in fast jeder Blockflötenschule der erste Ton, denn man braucht dafür nur zwei Finger der linken Hand:
- der Daumen der linken Hand deckt das hintere Loch ab;
- der Zeigefinger der linken Hand deckt das erste Loch vorne ab.
Alle anderen Löcher sind offen. Die Finger der rechten Hand stützen die Flöte von unten, der rechte Daumen von hinten, zwischen dem vierten und fünften Loch.