Die Doppellöcher der Blockflöte
Die beiden untersten Löcher der Sopran-Blockflöte sind meist doppelt gebohrt: Nebeneinander liegen ein großes und ein kleines Loch. Deckt man nur eines davon ab, kann man einen Halbton spielen: C♯ (das halbe siebte Loch) und D♯ (das halbe sechste). Bei Flöten ohne Doppellöcher erhält man diese Töne, indem man das Loch mit dem Finger halb abdeckt.
Hohe Halbtöne
- C♯ der zweiten Oktave – das hintere Loch ist offen, die Löcher 1 und 2 sind zu.
- E♭ der zweiten Oktave – hinten offen, zu sind 2, 3, 4, 5 und 6.
- F♯ der zweiten Oktave – Daumenloch, zu sind 1, 2, 3 und 5.
Bei verschiedenen Herstellern gibt es alternative Griffe für diese Töne – wenn ein Ton ungenau klingt, schauen Sie in die Tabelle, die Ihrer Flöte beiliegt, und prüfen Sie den Klang im Trainer.
Wo diese Töne vorkommen
In Kinderliedern fast nie, in der Klassik oft: C♯ und D♯ gibt es in „Für Elise“ von Beethoven und im „Tanz der kleinen Schwäne“ von Tschaikowski, hohe Halbtöne in Stücken von Bach.